Gesundhaus i-TüpferlGesundhaus i-TüpferlSteindorf

Gesundhaus Steindorf × Quartiersmanagement PRO

Quartiersmanagement PRO verbindet das Gesundhaus i-Tüpferl mit Kommunen, Gesundheitsakteuren und Menschen in der Region – für sichtbare Angebote, abgestimmte Maßnahmen und eine starke Daseinsvorsorge.

Vom Einzelangebot zum regionalen Netzwerk

Was Quartiersmanagement PRO für das Gesundhaus leistet

Quartiersmanagement PRO verbindet lokale Gesundheitskompetenz mit der interkommunalen Planung. Jede Stelle arbeitet in ihrem eigenen, rollenbasierten Bereich; freigegebene Informationen werden gezielt im Netzwerk geteilt.

01 · VERSORGUNG

Angebote sichtbar machen

Praxen, Therapie, Prävention, Veranstaltungen und Räume werden strukturiert im regionalen Daseinsvorsorge-Atlas dargestellt.

02 · NETZWERK

Akteure verbinden

Gesundhaus, Kommunen, Pflegestützpunkte, Vereine und weitere Fachstellen finden passende Ansprechpartner und Kooperationen.

03 · BEDARFE

Lücken erkennen

Rückmeldungen, Sozialraumdaten und Angebotsübersichten zeigen, wo Versorgung fehlt oder gemeinsam verbessert werden kann.

04 · MASSNAHMEN

Umsetzung steuern

Ziele, Zuständigkeiten, Termine und Fortschritt regionaler Projekte bleiben in einem gemeinsamen Cockpit nachvollziehbar.

05 · BETEILIGUNG

Menschen einbeziehen

Umfragen, Ideen und Veranstaltungen schaffen niedrigschwellige Wege, damit Bürgerinnen und Bürger ihre Region mitgestalten.

06 · WIRKUNG

Ergebnisse belegen

Einheitliche Kennzahlen und Berichte machen Fortschritte für ILE-Gremien, Förderstellen und Kooperationspartner sichtbar.

Einfacher Einstieg

So wird aus einem Kontakt eine regionale Kooperation

Der Partnerzugang trennt externe Zusammenarbeit konsequent vom internen Arbeitsbereich der Kommune.

Eigenständig anmelden

Das Gesundhaus nutzt eine eigene Organisationskennung und eigene Benutzerrollen.

Getrennt arbeiten

Alle Daten liegen im eigenen Mandantenbereich; kommunale Daten aus Steindorf bleiben unzugänglich.

Profil pflegen

Angebote, Veranstaltungen, Ansprechpartner und Kooperationsinteressen werden im eigenen Organisationsbereich gepflegt.

Gezielt kooperieren

Nur ausdrücklich freigegebene Informationen können später in regionale Kooperationen einfließen.

Zwei Ebenen · ein Ziel

Lokal wirksam, interkommunal anschlussfähig

Quartiersmanagement PRO respektiert Verantwortungsgrenzen und schafft zugleich die gemeinsame Datengrundlage, die eine ILE-Region für abgestimmtes Handeln braucht.

Gesundhaus

Eigener Partnerbereich

  • Profil und Gesundheitsangebote selbst pflegen
  • Veranstaltungen und Räume sichtbar machen
  • Kooperationsanfragen gezielt bearbeiten
  • Keine Einsicht in interne Kommunalvorgänge
ILE-Region

Gemeinsame Steuerung

  • Versorgungsangebote über Gemeindegrenzen hinweg überblicken
  • Doppelstrukturen und Versorgungslücken erkennen
  • Maßnahmen, Verantwortliche und Wirkung bündeln
  • Grundlagen für ILEK und Fördervorhaben schaffen
„Gesundheit wird regional stark, wenn Angebote sichtbar sind und Menschen, Fachstellen und Kommunen verlässlich zusammenarbeiten.“

Quartiersmanagement PRO · Digitale Infrastruktur für soziale und gesundheitliche Daseinsvorsorge

Öffentlicher Gesundheitsdienst

Den ÖGD in das regionale Netzwerk einbinden

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist Teil des Gesamtkonzepts von quartier.care. Gesundheitsämter werden mit Kommunen, dem Gesundhaus sowie Akteuren aus Prävention, medizinischer Versorgung, Pflege und sozialen Angeboten verbunden.

Mit quartier.care wird die sektorenübergreifende Vernetzung im Sinne des gesetzlichen Auftrags nach Art. 7 Abs. 4 GDG gewährleistet. Die Plattform bildet dafür die digitale Grundlage: Angebote, Ansprechpartner, Zuständigkeiten und gemeinsame Maßnahmen werden im regionalen Netzwerk zusammengeführt. Die Gesundheitsämter übernehmen dabei ihre koordinierende Rolle.

Art. 7 Abs. 4 GDG verpflichtet jedes Gesundheitsamt, bis zum 1. Januar 2027 ein sektorenübergreifendes Netzwerk der an Prävention oder Versorgung beteiligten Stellen für seinen Zuständigkeitsbereich zu schaffen. quartier.care verbindet diesen Auftrag mit der kommunalen Daseinsvorsorge und der Zusammenarbeit vor Ort.

Rechtsgrundlage: Art. 7 Abs. 4 GDG

01 · VERNETZUNG

Sektoren zusammenbringen

Gesundheitsamt, kommunale Ansprechpartner, Praxen, Pflege, Beratungsstellen und lokale Initiativen werden über ihre Angebote und Aufgaben miteinander verknüpft.

02 · KOORDINATION

Gemeinsam handeln

Regionale Bedarfe und vorhandene Angebote bilden die Grundlage, um Prävention und Versorgung abzustimmen und gemeinsame Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten zu planen.

03 · TRANSPARENZ

Zusammenarbeit nachvollziehen

Dokumentierte Ansprechpartner, vereinbarte Schritte und sichtbare Fortschritte unterstützen den ÖGD dabei, das Netzwerk kontinuierlich zu koordinieren und weiterzuentwickeln.

Einblick im Video

Das Gesundhaus i-Tüpferl im Video

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Fragen und Antworten

FAQ zum Pilotprojekt

Die wichtigsten Hintergründe zu Quartiersmanagement PRO, dem Gesundhaus-Piloten und der späteren kommunalen Übertragbarkeit.

Was ist Quartiersmanagement PRO?

Quartiersmanagement PRO ist eine digital unterstützte, gemeinwohlorientierte Plattform für kommunales Quartiersmanagement. Sie soll besonders kleineren Kommunen einen praxisnahen und wirtschaftlich tragfähigen Zugang zu datenbasiertem Quartiersmanagement ermöglichen.

  • DIKW-Modell: Valide Daten werden zu verständlichen Informationen, kommunalem Wissen und konkreten Handlungsmöglichkeiten.
  • Agentic Coding und Open Source: KI-gestützte Entwicklung soll Anpassungs- und Betriebskosten reduzieren.
  • Private Initiative: Christine Bergmair und Thomas Bade entwickeln übertragbare Standards für weitere Kommunen.

Kurz gesagt: PRO verbindet valide kommunale Daten, das DIKW-Prinzip, Agentic Coding und einen gemeinwohlorientierten Entwicklungsansatz.

Was ist die Rolle des Gesundhauses bei Quartiersmanagement PRO?

Das Gesundhaus i-Tüpferl in Steindorf ist Pilot- und Praxispartner. Es übernimmt nicht die Rolle einer Kommune und betreibt kein kommunales Quartiersmanagement. Einzelne Funktionen, Beteiligungsformate und Prozesse werden dort unter realen Bedingungen erprobt und für den späteren kommunalen oder interkommunalen Einsatz weiterentwickelt.

Warum wird Quartiersmanagement PRO zunächst außerhalb einer Kommune erprobt?

Kommunale Digitalisierung sollte bei den Bedarfen und funktionierenden Prozessen vor Ort beginnen. Das Gesundhaus bietet ein überschaubares Praxisumfeld mit Bürgerinnen und Bürgern, Familien, älteren Menschen, Ehrenamtlichen und regionalen Netzwerkpartnern. Funktionen können im kleinen Maßstab getestet und anhand von Rückmeldungen verbessert werden.

Was soll im Pilotprojekt erprobt werden?

Erprobt werden digitale Funktionen, die kommunales Quartiersmanagement sinnvoll unterstützen: die strukturierte Erfassung vorhandener Angebote, die Einbindung regionaler Netzwerkpartner, Bedarfsmeldungen und Projektideen, Beteiligungsprozesse, lokale Versorgungsstrukturen sowie die Dokumentation und Evaluation von Projekten.

Warum eignet sich gerade das Gesundhaus als Pilotpartner?

Das Gesundhaus verbindet einen konkreten Ort mit bestehenden Angeboten und persönlichen Kontakten im ländlichen Raum. Digitale Prozesse können so mit realen Begegnungs- und Beteiligungsformaten verbunden werden. Die Plattform ergänzt persönliche Kommunikation und bestehende lokale Wege.

Bedeutet Digitalisierung, dass Begegnungen künftig über die Plattform stattfinden?

Nein. Gespräche, Veranstaltungen, Telefonkontakte, persönliche Netzwerke, Vereine und Nachbarschaftshilfe bleiben zentral. Die Plattform unterstützt, indem sie Informationen strukturiert, Angebote sichtbar macht, Bedarfe erfasst, Netzwerkpartner verbindet und Ergebnisse dokumentiert.

Wie verhindert quartier.care, dass Menschen durch Digitalisierung ausgeschlossen werden?

Der Pilot folgt dem Leitprinzip „digital zuerst, menschlich unterstützt, analog abgesichert“. Digitale Angebote vereinfachen Abläufe, sind aber nie der einzige Zugang. Persönliche und telefonische Hilfe sowie ein nicht-digitaler Ersatzweg bleiben erhalten. Wer das Portal nicht nutzt, darf dadurch keine wichtigen Informationen oder Beteiligungsmöglichkeiten verlieren.

Welche Zugangswege sind für das Gesundhaus und die Region vorgesehen?

Vorgesehen ist ein Mehrkanalzugang: Web- und Tablet-Angebote werden durch Telefonassistenz, persönliche Unterstützung im Gesundhaus oder im kommunalen Netzwerk und – wo erforderlich – klassische Wege wie Papier ergänzt. Menschen können so den Kanal wählen, der zu ihrer Situation und digitalen Erfahrung passt.

Wie funktionieren persönliche Hilfe und digitale Stellvertretung?

Digitale Lotsinnen und Lotsen können im Gesundhaus und im kommunalen Netzwerk Orientierung geben. Für Angehörige oder andere Vertrauenspersonen ist eine geregelte Stellvertretung vorgesehen: Sie nutzen eine eigene Identität und erhalten nur ausdrücklich erteilte Berechtigungen. Mandate und Zugriffe müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Das gilt auch für unterstützende Angehörige aus der Distanz.

Was bedeutet ein Seniorenmodus bei quartier.care?

Der Seniorenmodus ist im Piloten ein Gestaltungsstandard und nicht nur eine zuschaltbare Barrierefreiheitsoption. Dazu gehören Klarsprache, große und eindeutig beschriftete Bedienelemente, verständliche Anfängerhilfen sowie Angebote zum Aufbau digitaler Kompetenz. Ziel ist eine ruhige, verlässliche Nutzung ohne Zeitdruck und ohne unnötige Komplexität.

Welche Rolle spielen Bürgerinnen und Bürger im Pilotprojekt?

Sie sind nicht lediglich Nutzer einer Software. Ihre Erfahrungen, Bedarfe und Ideen zeigen, welche Funktionen für ein zukünftiges kommunales Quartiersmanagement tatsächlich hilfreich sind. Beteiligung wird damit Teil der Produkt- und Prozessentwicklung.

Welche Bedeutung haben lokale Netzwerkpartner?

Eine zentrale. Vereine, soziale Einrichtungen, Nachbarschaftshilfen, Gesundheits- und Pflegeangebote, Kirchen, Landwirtschaft, Bildungseinrichtungen, Unternehmen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen mit ihren Angeboten und Kompetenzen besser auffindbar und miteinander anschlussfähig werden.

Welche Prinzipien leiten das Pilotprojekt?
  • Von der Bestandsaufnahme zur Steuerung: Strukturen, Verantwortlichkeiten, Zugangswege und Kooperationsbeziehungen werden sichtbar.
  • Lebenswelten statt Einzelmaßnahmen: Das DIKW-Modell hilft, Wohnumfeld, Nachbarschaft, Begegnungsorte, Pflege und Beratung systematisch auszuwerten.
  • Netzwerke belastbar machen: Dokumentierte Rollen, Schnittstellen, Kommunikationswege und Ressourcen schaffen tragfähige Infrastruktur.
Gibt es einen Bezug zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE)?

Ja. In der ILE entwickeln mehrere Kommunen gemeinsam eine Strategie für ihre Region. Quartiersmanagement PRO überträgt diesen Gedanken in ein anwendbares Werkzeug: Akteure können über Gemeindegrenzen hinweg Projekte planen, Bürgerinnen und Bürger einbinden und Fortschritte nachvollziehen.

Wie können KI-Agenten Menschen bei alltäglichen Routinen und Entscheidungen unterstützen?

Allgemeine KI-Systeme liefern Wissen auf überregionaler Ebene. Für Alltagsentscheidungen ist jedoch oft entscheidend, was im eigenen Wohnort und in der persönlichen Lebenssituation möglich ist. PRO schafft dafür eine strukturierte Wissensgrundlage aus anonymisierten Lebensraum- und Bedarfsinformationen, regionalen Versorgungsangeboten sowie kommunalen Assessment-Verfahren.

Kann ich an quartier.care partizipieren, auch wenn ich nicht aus Steindorf bin?

Ja. quartier.care ist dazu da, die kommunalen Strukturen regional vor Ort zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Gerne können Sie auch teilnehmen, wenn Sie aus den umliegenden Gemeinden oder dem Landkreis Aichach-Friedberg sowie den benachbarten Landkreisen Fürstenfeldbruck und Landsberg kommen.

Pilotpartner Gesundhaus Steindorf

Bereit für ein vernetztes Gesundheitsquartier?

Das Gesundhaus arbeitet in einem geschützten, von kommunalen Mandanten getrennten Organisationsbereich.